Bitte zeichne mir ein Schaf

„Bitte zeichnet uns (malt, stickt, klebt) ein schwarzes Schaf; das Format ist egal. Und falls ihr mögt, so formuliert uns noch auf einem zweiten Blatt den Inbegriff des schwarzen Schafes. Macht nichts, wenn ihr meint, kein Schaf zeichnen zu können. Kunst ist nicht gefordert. Denkt an den kleinen Prinzen von Saint-Exupéry, der sich ein gezeichnetes Schaf wünscht. Und investiert einfach so viel Zeit, wie ihr für ein Schaf übrig habt.“

So lautete der Aufruf, den wir Mitte September 2007 an Freunde und Bekannte verschickten oder Menschen in Zügen, Parks und Cafés, in Winterthur und anderswo unterbreiteten. Das Resultat: Zeichnungen, Bilder, Collagen, Druckgrafiken und Objekte - etliche hundert Perspektiven. Eine Herde von eigenartigen, individualisierten schwarzen Schafen ist zusammen gekommen. Eröffnung: Dorothée Messmer, Kunsthistorikerin und Kuratorin des Kunstmuseums Thurgau, Karthause Ittingen.

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